Kunst der Malerei
 
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aktualisiert: 15.03.2007

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Viele Zeilen, eine Künstlerin !

Conny Wendland

 

 

    Ausstellung ab 01.02.2007

     

     

    Link aus der Celleschen Zeitung

    Bilder sollen noch nach langer Zeit überraschen

    mein kunstreich

    Das zweidimensionale Bild zieht den Betrachter in die Weite.

    Eine angenehme Atmosphäre sollen sie ausstrahlen, die Bilder von Conny Wendland. Mit frischen Farben will die Künstlerin etwas bewegen. Was, das kann der Besucher momentan in der „Galerie Wehrhahn” im Oldauer Haus für Kunst und Kultur nachvollziehen.

    OLDAU. „Das beste, was man über ein Gemälde sagen kann: Schön.” So sieht es Conny Wendland, deren variationsreichen Arbeiten derzeit in der „Galerie Wehrhahn” im Haus für Kunst & Kultur ausgestellt sind.
    Gabriele Wehrhahn sei im Internet auf Wendland aufmerksam geworden. „Ich finde ihre Werke absolut ansprechend. Die frischen Farben sind zwar sehr trendy, aber Wendland bewegt etwas mit ihren Bildern.”
    „Mein Kunstreich” heißt die Ausstellung, und auch die im Titel bereits angedeutete Vielfalt spricht die Besucher an, wie Wehrhahn am Tag der Eröffnung mit Freude feststellen konnte.
    So ziehen die Werke der als Autodidaktin zur Malerei gefundenen Wendland die Aufmerksamkeit des Betrachters durch ihre positive Ausstrahlung auf sich. Zumeist sind es gegenstandslose Bildräume, die sich in atmosphärischen Weiten verlieren und gleich sphärischen Schwingungen den Außenraum in ihren Wirkungsradius integrieren. „Ein Bild wirkt immer am besten, wenn es zu seiner Umgebung passt.” Dieser Kommentar Wendlands spiegelt sich eigentlich in fast allen ihrer Werke wieder. Als zweidimensionale Elemente raumausstatterischer Arrangements gewinnen die Bilder, die häufig als Dreiteiler angelegt sind, ihre atmosphärische Kraft, nehmen sie doch andere Elemente, wie Möbel, in ihre Aura mit auf.
    Auch bindet Wendland in ihre Arbeiten architektonische Gliederungsprinzipien ein, wobei durch Säulenzitate oder gekreuzte Horizontalen und Vertikalen vor allem Zergliederungen entstehen. Über ein meditatives Moment sowie das beruhigende Ineinanderfließen von Farbwirbeln, die manchmal an einen cremig verrührten Karamell-Sahne-Pudding erinnern, vermögen sie den Betrachter zu stimulieren und reißen den ein oder anderen fort wie in ein Sog.
    Dabei treten zum Teil ganz interessante Strukturen auf und dort, wo Wendland Fundstücke in ihre Werke integriert, gestalterisch spannende Momente.
    In der dreiteiligen Arbeit „Safariwelt III” ist es ein mit der Afrika-Sehnsucht und dem Humor des Betrachters spielender Effekt, der für Beachtung von Seiten des Besuchers sorgt.
    „Ich versuche Bilder zu malen, die eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen, fantasievolle Motive und Farben, die auch noch nach langer Zeit überraschen”, sagt Wendland. In diesem Sinne sind ihre Arbeiten in erster Linie auf ihre Wirkung aus, sind dekorativ, weniger Zeugnisse eines vom schöpferischen Tun besessenen Sich-Abarbeitens an der Kunst. Wendland hat ein Hobby zum Mittelpunkt ihres Lebens gemacht, indem sie sich durch Kurse weitergebildet und durch gemeinsames Arbeiten mit anderen Künstlern Tricks und Kniffe, verschiedene Mal- und Wischtechniken angeeignet hat.
    Ihr „Kunstreich” ist noch zu sehen bis zum 31. März in Oldau, Schwarzer Weg 1, dienstags bis freitags von 16.30 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Ein Künstlergespräch findet am Sonntag, 6. März, von 14 bis 16 Uhr statt. Infos gibt‘s unter s (05143) 666897.
    www.kulturperspektive.de

    Aneka Schult

    15.02.2005 09:07; aktualisiert:15.02.2005 09:10

    als Link der Celleschen Zeitung

     

 

 

 

 

 

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